27. Feb , 2017  

BGH verbietet den Vertrieb von Bots für World of Warcraft

BGH verbietet den Vertrieb von Bots für World of Warcraft
 
Positive Entscheidung für Entwickler von Games: Der Bundesgerichtshof (Az.: I ZR 253/14) hat entschieden, die Bots „Honorbuddy“ und „Gatherbuddy“ für das Online-Computerspiels World of Warcraft (WoW) sind wettbewerbswidrig.
 
Der Bundesgerichtshof hat ein Urteil des Oberlandesgericht Hamburg (Urteil vom 06.11.2014 – Az.: 3 U 86/13) bestätigt, wonach der Vertrieb der Automatisierungssoftware (Bots) „Honorbuddy“ und „Gatherbuddy“ für das online Game World of Warcraft (MMORPG) wettbewerbswidrig erfolgt. Eine Begründung der Entscheidung steht noch aus.
 
Der von den Beklagten entwickelte Bot „Honorbuddy“ ermöglicht den Spielern unter anderem das automatische Suchen und Absolvieren von Aufgaben (Questing). Die Funktion des Bots „Gatherbuddy“ besteht darin, den Spielcharakter automatisiert nach „Handwerksmaterialien“ suchen zu lassen.
 
Die Nutzung derartiger Bots wird den Spielern seitens der Klägerin im Rahmen der „Battlenet-Nutzungsbedingungen“ untersagt, welche jeder Spieler bei Erstellung eines Battlenet- bzw. World of Warcraft Accounts bestätigen muss.
 
Das Oberlandesgericht Hamburg hatte eine unlautere Behinderung der Blizzard Entertainment SAS gemäß § 4 Nr. 10 UWG a.F. (neu § 4 Abs. 4 UWG)  unter dem Aspekt einer Absatz- und Vertriebsstörung erkannt.
Insgesamt handelt es sich um eine begrüßenswerte Entscheidung des Bundesgerichtshofs. Denn die Nutzung von Bots dürfte eines der größten Ärgernisse bei Online-Games derzeit sein. Sobald die Urteilsgründe des Bundesgerichtshofs vorliegen, werden wir weiter berichten.
 
Lodigkeit/Petersen
 

Ganzen Artikel lesen ...

27. Feb , 2017  

Streitbeilegung – Ab Februar 2017 bestehen weitere Informationspflichten von Unternehmern im B2C-Bereich

Ab Februar 2017 bestehen weitere Informationspflichten von Unternehmern im B2C-Bereich
 
Am 01.02.2017 treten die §§ 36 und 37 des Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG) in Kraft und mit ihnen neue Informationspflichten von Unternehmern.
Nach dem bisherigen Streitbeilegungshinweis (Online-Streitbeiliegung) http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/ALL/?uri=CELEX%3A32013R0524      muss somit der Einbau eines zusätzlichen Hinweises geprüft werden. Dieser kann, muss aber nicht erforderlich sein.
Zum Hintergrund:

Ganzen Artikel lesen ...

9. Feb , 2017  

Dr. Lodigkeit auf RTL Nord am 07.02.2017 zu Fahndungsaufrufen in Social Media

Wir haben auf RTL Nord am 07.02.2017 ein Interview zu privaten Fahndungsaufrufen gegeben.
Das Interview auf RTL nebst einer exklusiven Stellungnahme finden Sie hier
 
Unser Beitrag zum Thema:
Private Fahndungsaufrufe sind generell unzulässig.
Die Veröffentlichung eines Fahndungsvideos auf Facebook ist juristisch wie folgt zu bewerten:

Ganzen Artikel lesen ...

9. Feb , 2017  

Medienrecht: Fahndungsaufrufe auf Facebook – Dr. Lodigkeit nimmt Stellung in der Welt vom 07. Februar 2017

Wir haben der  Tageszeitung „Die Welt“ eine rechtliche Einschätzung zu Fahnungsaufrufen auf Sozial Media gegeben, anbei der Artikel als Link und hier als Bericht_Die_Welt

Ganzen Artikel lesen ...